Durch:Bruch

Mai 2021

Im Rahmen der Residenz des 4fürTanz e.v. arbeiten wir  mit „Durch:Bruch“ im Juli 2021 mit der Videokünstlerin Sophie Stephan sowie Rapper:in ENBY ANAKIN zusammen. Ausgehend vom Werk der Videokünstlerin und Tänzerin Maya Deren der 1940er Jahre, das ein enormes queer-feministisches Potential in sich birgt, wollen wir uns nun zum ersten Mal in der Tiefe mit den Wechselwirkungen von Video und Tanz beschäftigen. Mit einer mixed-abled Arbeitsweise soll dabei ein zeitgenössisches Tanzvideo mögllichst barrierefrei entwickelt und produziert werden. In diesen ungewissen Zeiten der Pandemie, wo Brüche im System auf allen Ebenen sichtbar werden, fragen wir uns, was uns als Kollektiv und als Kunstschaffende durch die Kunst verbindet und anbindet. Wo wir lange keinen Kontakt mit einem Publikum hatten, senden wir nun eine Videobotschaft. Wir wollen zeigen, dass wir immer noch da sind und Kunst machen: Wir sind systemrelevant. Wenn alles bricht und bröckelt, planen wir den „Durch:Bruch“.

Das fertige Video wird im September 2021 bei Multitude Festival (Hannover) zu sehen/hören sein. Hier geht es zur Festival-Seite.

Konzept: POLYMORA INC. (Jutta Tille, Mono Welk, Aisha Konate und Ali Schwartz)
Performer:innen:Jutta Tille, Mono Welk, Ali Schwartz, ENBY ANAKIN
Kamera/Schnitt: ZOFIA
Musik: ENBY ANAKIN
Audiodeskription: Matthias Huber
Seheingeschränkte Referenz: Cathi Matthies
Einsprache AD: Beatrix Hermens
Gebärdensprachverdolmetschung: Sarah Verena Böckers

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Das Projekt ist eine Kooperation zwischen POLYMORA Inc. und 4fürTanz e.V. 4fürTANZ wird unterstützt durch DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.
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