POLYMORA Inc ist ein Performance-Kollektiv. Seit 2017 haben wir gemeinsam mit dem Tanzlabor Leipzig drei Stücke produziert und sind so langsam zusammen gewachsen.

Kollektiv bedeutet für uns: Wir sind bei der Arbeit alle gleichberechtigt. Alte Vorstellungen von Tanz und Theater wollen wir verändern. Also erforschen wir die darstellenden Künste neu!

Wir tun das mit einer „mixed-abled“- Arbeitsweise. Das heißt, wir bringen uns mit all unseren Fähigkeiten und Erfahrungen ein. Und alle Fähigkeiten sind gleich wichtig. Wir wollen mit unserer Kunst möglichst verschiedene Menschen erreichen. Deshalb versuchen wir, unsere Produktionen durch Audiodeskription und Gebärdensprache barrierearm zugänglich zu machen.

  • Portraitfoto von Ali Schwartz mit Lederjacke und Krawatte

    Alexandra (Ali) Schwartz

    Arbeitet mit systemischer Körpertherapie und Tanz als emanzipatorische Praxis. Projekte führten Ali nach Barcelona, Stockholm, Teheran, Jerusalem und Ramallah. Ali studierte Philosophie, Sport und Englisch (Universität Würzburg) und Bühnentanz (Broadway Dance Center, NYC; Vertigo Dance, Jerusalem); Mit contact bewegen e.V. forscht Ali am politischen Potential von Contact Improvisation. Ali beschäftigt wie Queerfeminismus und Systemtheorie verkörpert werden kann, um Räume für Empowerment und Solidarität zu gestalten.

  • Portraitfoto von Jana Zöll mit großer Sonnenbrille und Krawatte

    Jana Zöll

    Arbeitet freiberuflich in der freien Szene sowie an Stadttheatern (u.a. am Centraltheater Leipzig, Staatstheater Darmstadt). Ihre Ausbildung absolvierte sie an der ADK Ulm. Seit 2018 arbeitet sie zunehmend im Bereich Performance und Tanz z.B. in Produktionen des Tanzlabors Leipzig und der PAC Un-label. Seit 2019 nimmt sie am Weiterbildungprogramm M.A.D.E der Kölner mixed-abled Tanzcompany DIN a13 teil.

  • Portraitfoto von Jutta Tille mit falschen pinken Wimpern

    Jutta Tille

    Arbeitet als Tänzerin*. Seit 2013 wirkte sie jedes Jahr in den Produktionen des Tanzlabor Leipzig mit. Sie arbeitete mit Choreograph*innen wie Heike Henning, Roman Windisch und Julia Sparmann. In „One Week Stand“ tanzte sie im Rahmen des TANZtauschfestival 2014 im LOFFT – DAS THEATER unter der Leitung des MB – Kollektivs (Köln). 2015 performte sie in „Ganz von Sinnen“ in der GfzK (Leipzig) unter der Leitung von Julia Sparmann.

  • Portraitfoto von Aicha Konaté mit blauer Perücke und sehr großer Sonnenbrille

    Aïcha Konaté

    Arbeitet als Performerin* in diversen Kollektiven. Ausserdem ist sie Stimm- und Bewegungsaktivistin* und Mitorganisatorin* des queer-feministischen, internationalen Tanzfestivals Cuerpos politicos. Aïcha interessiert sich für folgende Themen: Begegnungen, Widersprüche und Intersektionalitäten von Körpern in ihren politischen Kontexten; Bündnisse und Solidarität mit dem Körper herstellen, ihre Methoden sind unter anderem Butoh. 2016 machte sie zudem ihren Abschluss in Kulturwissenschaften (Tübingen).

  • Portraitfoto von Miriam Welk mit Schnurrbart und Krawatte

    Miriam Welk

    Arbeitet als Choreograph*in, Performer*in, Videoproduzent*in und Festivalorganisator*in. Miriam studierte Tanzpädagogik an der CODARTS und Choreographie an der Palucca Hochschule für Tanz. Seit 2009 zeigte sie eigene Produktionen u.a. am Festspielhaus Hellerau, den Sophiensælen Berlin sowie auf der Tanzwoche Dresden 2009. Seit 2016 enstanden verschiedene Projekte in Kooperation mit dem PENG! Kollektiv. Miriam ist Mitinitiator*in vom FAMILIA*FUTURA-Festival und verschiedener Kollektive.

  • Portraitfoto von Stephanie Krah mit Fellmütze und Kopfhörern

    Stephanie Krah

    Arbeitet als freischaffende Dramaturgin*, Performerin* und Soundkünstlerin*. Sie ist feste Gästin* des Kollektivs POLYMORA Inc. Sie absolvierte ihren Master in Philosophie – Künste – Medien (Hildesheim) mit Schwerpunkt auf Phänomenologie der Leiblichkeit. In ihren künstlerischen Projekten realisierte sie verschiedene Formate von Audiowalks über Puppenspiel-Performances bis hin zur konzertanten Lesung. Sie kooperierte u.a. mit der Frl. Wunder AG, dem Podium Festival und den Lovefuckers, spielte im Fetsspielhaus Hellerau, im Radialsystem V oder den Sophiensælen.